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Canephron® bei Blasenentzündung*: Studien belegen die Wirksamkeit

Canephron® ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Blasenentzündungen*. Die enthaltene Kombination aus Rosmarinblättern, Tausendgüldenkraut und Liebstöckelwurzel ist pharmakologisch und klinisch umfassend untersucht. Mehr zur Wirkung und Studienlage erfahren Sie in diesem Beitrag.

Zusammenfassung: evidenzbasierte Phytotherapie bei Blasenentzündung

Canephron® ist ein pflanzliches Arzneimittel bei Blasenentzündung*, dessen Wirksamkeit durch Studien belegt wurde. Die Daten zeigen eine Wirkung der Kombination aus Rosmarinblättern, Tausendgüldenkraut und Liebstöckelwurzel bei Schmerzen, Krämpfen und Entzündungsreaktionen.

In klinischen Untersuchungen zeigte Canephron® zudem eine mit dem Antibiotikum Fosfomycin vergleichbare Wirkung hinsichtlich der Vermeidung zusätzlicher Antibiotikagaben sowie der Linderung typischer Symptome.1 Darüber hinaus weisen klinische Daten darauf hin, dass Canephron® dazu beitragen kann, das Auftreten erneuter Blasenentzündungen zu reduzieren.2,3

Auch die deutsche S3-Leitlinie und die europäische EAU-Leitlinie berücksichtigen die Pflanzenkombination als nicht-antibiotische Therapieoption bei unkomplizierter Blasenentzündung*.4,5

Damit bietet Canephron® eine gut untersuchte pflanzliche Therapieoption bei unkomplizierten Blasenentzündungen*. Besonders relevant ist der Stellenwert im Kontext eines verantwortungsvollen Antibiotika-Einsatzes: Wenn kein Risiko für einen komplizierten Verlauf besteht, etwa bei ansonsten gesunden, nicht schwangeren Frauen, kann Canephron® dazu beitragen, Symptome schnell und effektiv zu lindern und Antibiotika einzusparen.

 

Blasenentzündungen zählen zu den häufigsten bakteriellen Infektionen in der Praxis. Betroffene leiden vor allem unter Brennen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang sowie Schmerzen und krampfartigen Beschwerden im Unterbauch. 

In komplizierteren Fällen wird häufig mit Antibiotika behandelt. Die Mehrheit der Harnwegsinfekte ist jedoch unkompliziert6. Hier können auch pflanzliche Medikamente eingesetzt werden. Übrigens: Als unkompliziert gelten Harnwegsinfekte insbesondere bei ansonsten gesunden, nicht schwangeren Frauen, sofern keine relevanten Risikofaktoren wie anatomische oder funktionelle Besonderheiten der Harnwege, Nierenfunktionsstörungen oder relevante Begleiterkrankungen vorliegen.4

Dabei stellt sich allerdings die Frage: Wie gut ist die Wirkung pflanzlicher Arzneimittel belegt? Für Canephron® liegt eine vergleichsweise umfangreiche Datenlage vor. Sowohl pharmakologische Untersuchungen als auch klinische Studien zeigen, dass die Kombination aus Rosmarinblättern, Tausendgüldenkraut und Liebstöckelwurzel auf mehreren Ebenen in das Beschwerdebild einer Blasenentzündung* eingreifen kann.

Welche pharmakologischen Effekte sind wissenschaftlich nachgewiesen?

Die Beschwerden einer Blasenentzündung entstehen durch mehrere gleichzeitig ablaufende Prozesse. Bakterien haften an der Blasenschleimhaut an, lösen dort eine Entzündungsreaktion aus, Schmerzrezeptoren reagieren empfindlicher und die Blasenmuskulatur kann sich krampfartig zusammenziehen. Die pharmakologischen Untersuchungen zu Canephron® zeigen, dass die pflanzliche Dreierkombination auf mehrere dieser Prozesse einwirken kann: Sie lindert Schmerzen7,8, löst Krämpfe7,9, hemmt Entzündungen7,8 und unterstützt das Ausspülen der Bakterien10.

Schmerzlindernde Wirkung

Schmerzen gehören zu den belastendsten Beschwerden einer Blasenentzündung. In einer experimentellen Untersuchung aus dem Jahr 2019 wurde geprüft, ob die in Canephron® enthaltene standardisierte Pflanzenkombination das erhöhte Schmerzempfinden bei einer Blasenentzündung* beeinflussen kann. Unter Canephron® nahm diese Überempfindlichkeit dosisabhängig ab. Die Daten zeigen, dass das pflanzliche Arzneimittel entzündlich bedingte Schmerzen bei Blasenentzündung* gezielt lindern kann.11

Krampflösende Wirkung

Neben Brennen und Schmerzen berichten viele Betroffene über krampfartige Beschwerden im Unterbauch. Diese können entstehen, wenn sich die Blasenmuskulatur im Rahmen der Entzündung stärker zusammenzieht. In einer weiteren experimentellen Untersuchung wurde daher geprüft, ob Canephron® solchen Muskelkontraktionen entgegenwirken kann.

Dafür wurden isolierte Blasenmuskelstreifen untersucht. Zunächst wurde künstlich eine Kontraktion ausgelöst; anschließend wurde geprüft, ob Canephron® diese Kontraktion wieder lösen kann. Dabei zeigte sich ein krampflösender Effekt: Unter Canephron® entspannte sich die zuvor kontrahierte Blasenmuskulatur.12

Entzündungshemmende Wirkung

Bei einer Blasenentzündung reagiert die Schleimhaut der Harnblase mit einer lokalen Entzündung. Dabei werden verschiedene Botenstoffe freigesetzt, die Immunzellen anlocken, Schmerzen verstärken und die typischen Beschwerden mitverursachen. Genau an diesen Entzündungsprozessen setzt ein weiterer pharmakologischer Effekt von Canephron® an.

In einer Subanalyse der CanUTI-7-Studie wurden bei Frauen mit akuter unkomplizierter Blasenentzündung die Entzündungsmarker Interleukin-6 und Interleukin-8 im Urin untersucht. Unter der Behandlung mit Canephron® gingen beide Marker zurück. Für Interleukin-8 war die Abnahme statistisch signifikant, für Interleukin-6 zeigte sich ein entsprechender Trend.13 Ergänzend zeigte sich in einer präklinischen Studie eine dosisabhängige Hemmung entzündlicher Schwellungen.14 Zusammengenommen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass Canephron® die überschießende Entzündungsreaktion bei einer Blasenentzündung* verringern kann.13,14

Bakterienausspülende Wirkung

Als häufigster Auslöser unkomplizierter Blasenentzündungen gilt das Bakterium E. coli. Damit dieser Keim eine Infektion auslösen kann, muss er über die Harnwege in die Blase einwandern und sich zunächst an die Zellen der Blasenschleimhaut anheften. Wird diese Anheftung erschwert, können die Keime leichter mit dem Urin ausgespült werden.

In einer pharmakologischen Untersuchung wurde geprüft, ob Canephron® diesen wichtigen Schritt bei der Entstehung einer Blasenentzündung beeinflussen kann. Dafür wurden E.-coli-Bakterien mit der pflanzlichen Wirkstoffkombination zusammengebracht und anschließend auf menschliche Blasenzellen gegeben. Das Ergebnis: Unter Canephron® blieben deutlich weniger Bakterien an den Blasenzellen haften. Bei der höchsten untersuchten Canephron®-Konzentration waren es bis zu 61 % weniger als in der Vergleichsprobe ohne Wirkstoff.14

Wie ist die Wirkung von Canephron® bei Blasenentzündung* in klinischen Studien belegt?

Neben den pharmakologischen Untersuchungen gibt es zu Canephron® auch umfangreiche klinische Daten, also Studien und Auswertungen bei Menschen mit Blasenentzündung. Dabei sind für Betroffene im Alltag besonders drei Fragen relevant:

1. Kann bei einer Blasenentzündung durch die Einnahme von Canephron® eine Antibiotikatherapie vermieden werden?

2. Wie bewährt sich Canephron® in der Praxis?

3. Kann Canephron® bei wiederkehrender Blasenentzündung dazu beitragen, erneute Infekte zu reduzieren?

Die wichtigsten klinischen Daten zu diesen drei Punkten werden im Folgenden zusammengefasst. 

Canephron® im Vergleich mit dem Antibiotikum Fosfomycin

Eine große randomisierte, doppelblinde Studie von Wagenlehner et al. untersuchte Canephron® bei 659 Frauen mit akuter unkomplizierter Blasenentzündung. Die Teilnehmerinnen erhielten entweder sieben Tage lang Canephron® oder eine Einmalgabe des Standardantibiotikums Fosfomycin. Anschließend wurde überprüft, wie viele Frauen im weiteren Verlauf noch ein zusätzliches Antibiotikum benötigten.1

Das Ergebnis: Canephron® war vergleichbar effektiv wie das Antibiotikum Fosfomycin. Die Studie war als Nicht-Unterlegenheitsstudie angelegt, das heißt, Canephron® galt als nicht unterlegen, wenn der Unterschied beim Verzicht auf zusätzliche Antibiotika innerhalb einer vorab festgelegten Grenze von 15 Prozentpunkten blieb. Genau das zeigte sich: Rund 84 % der Patientinnen in der Canephron®-Gruppe kamen vollständig ohne Antibiotikum aus, während in der Fosfomycin-Gruppe rund 10 % der Patientinnen trotz initialer Antibiotikagabe ein weiteres Antibiotikum benötigten. Auch bei der Symptomlinderung zeigte sich Canephron® auf Augenhöhe: Bis Tag 4 ging die Symptomlast in beiden Gruppen etwa um die Hälfte zurück.1

Daten aus dem Praxisalltag in Deutschland

Wie bewährt sich Canephron® außerhalb kontrollierter Studien im Alltag? Dazu wurden deutsche Verordnungsdaten von mehr als 160.000 Patientinnen und Patienten mit akuter Zystitis oder Harnwegsinfektion ausgewertet. Rund 2.300 Personen erhielten Canephron®, mehr als 158.000 wurden mit einem Antibiotikum behandelt.2

Hierbei zeigte sich:

  • In den ersten 30 Tagen war eine zusätzliche Antibiotikatherapie unter Canephron® ähnlich selten erforderlich wie nach der Antibiotikabehandlung.
  • Auch bei der Zahl der Krankschreibungen und Nierenbeckenentzündungen zeigten sich keine relevanten Unterschiede.
  • Im weiteren Verlauf schnitt die Canephron®-Gruppe sogar besser ab: Erneute Harnwegsinfekte und weitere Antibiotikaverordnungen traten im restlichen Jahr seltener auf; rund 88 % der Patientinnen und Patienten blieben im Folgejahr ohne dokumentiertes Rezidiv.2

Canephron® zusätzlich zum Antibiotikum: Vorteil bei wiederkehrender Blasenentzündung*

Auch wenn bei einer Blasenentzündung ein Antibiotikum notwendig ist, kann Canephron® ergänzend von Vorteil sein. Das wurde in einer Studie aus dem Jahr 2017 untersucht: Die Teilnehmerinnen erhielten entweder eine siebentägige antibiotische Standardtherapie allein oder zusätzlich Canephron® über drei Monate.3

Im weiteren Verlauf zeigte sich ein deutlicher Unterschied: Mit der zusätzlichen Canephron®-Behandlung traten seltener neue Blasenentzündungen auf. Nach sechs Monaten kam es bei 91 % der Frauen in der Canephron®-Gruppe zu keiner erneuten Episode, in der Vergleichsgruppe ohne Canephron® waren es 82 %. Nach zwölf Monaten lag der Unterschied bei 85 % gegenüber 65 %.3

Gute Verträglichkeit und Schonung der Darmflora

Canephron® wurde in den klinischen Untersuchungen insgesamt gut vertragen.1 Darüber hinaus ist bei der Behandlung von Blasenentzündungen auch der Einfluss auf die Darmflora relevant: Antibiotika können das Darmmikrobiom verändern; solche Verschiebungen werden unter anderem mit einem erhöhten Risiko für erneute oder weitere Infektionen in Verbindung gebracht. Experimentelle Daten zeigen: Während die Antibiotika Fosfomycin und Nitrofurantoin deutliche Verschiebungen im Darmmikrobiom verursachten, blieb die bakterielle Vielfalt unter Canephron® weitgehend erhalten.15

Was sagen aktuelle Behandlungsleitlinien?

Aktuelle Leitlinien berücksichtigen Canephron® als nicht-antibiotische Therapieoption bei unkomplizierter Blasenentzündung:

  • In der deutschen S3-Leitlinie wird bei nicht-geriatrischen Patientinnen die alleinige nicht-antibiotische Therapie als Alternative zur antibiotischen Behandlung genannt. Für BNO 1045, die in Canephron® enthaltene Pflanzenkombination, weist die Leitlinie auf Basis der vorliegenden klinischen Daten das Evidenzlevel 1a aus; die Empfehlung zur nicht-antibiotischen Therapie hat den Empfehlungsgrad B.4
  • Auch die europäische EAU-Leitlinie verweist auf die Kombination aus Tausendgüldenkraut, Liebstöckelwurzel und Rosmarinblättern und bezieht sich dabei auf die Nicht-Unterlegenheit gegenüber Fosfomycin. Darüber hinaus spricht sie bei wiederkehrender Blasenentzündung eine Empfehlung für die Pflanzenkombination aus, um Rezidive und den Antibiotikaeinsatz zu reduzieren.5

Welche Heilpflanzen sind in Canephron® enthalten – und was bewirken sie?

Canephron® enthält eine Kombination aus drei Heilpflanzen: Rosmarinblätter, Tausendgüldenkraut und Liebstöckelwurzel. Alle drei Pflanzen werden seit Langem medizinisch genutzt und steuern unterschiedliche Inhaltsstoffe zur Kombination bei. Entscheidend ist bei Canephron® jedoch nicht allein die Wirkung der einzelnen Heilpflanze, sondern ihr Zusammenspiel in einer standardisierten Kombination.

Rosmarinblätter: ätherische Öle und entzündungsrelevante Inhaltsstoffe

Rosmarinblätter enthalten ätherisches Öl mit Inhaltsstoffen wie 1,8-Cineol und Campher. Darüber hinaus finden sich bittere Diterpenphenole und Lamiaceen-Gerbstoffe, vor allem Rosmarinsäure. In der Pflanzenheilkunde wird Rosmarin vor allem bei dyspeptischen Beschwerden und zur Linderung leichter krampfartiger Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.16

Auch darüber hinaus ist Rosmarin pharmakologisch interessant: Für einzelne seiner Inhaltsstoffe wurden antioxidative und entzündungsmodulierende Effekte beschrieben.17 Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Rosmarinextrakt das Wachstum typischer Erreger von Harnwegsinfekten, etwa Escherichia coli (E. coli), hemmen kann.18

Tausendgüldenkraut: von antibakteriell bis entzündungshemmend

Tausendgüldenkraut gehört zu den Enziangewächsen. Medizinisch verwendet werden die oberirdischen Teile der blühenden Pflanze. Als charakteristische Inhaltsstoffe gelten Bitterstoffe vom Secoiridoidtyp.19 Daneben wurden weitere pflanzliche Inhaltsstoffe wie Xanthonoide, Phenolsäuren und Flavonoide beschrieben.20

In der Pflanzenheilkunde wird Tausendgüldenkraut vor allem wegen seiner Bitterstoffe geschätzt. Basierend auf langjähriger Erfahrung wird die Heilpflanze bei leichten dyspeptischen und gastrointestinalen Beschwerden sowie bei zeitweilig auftretender Appetitlosigkeit eingesetzt.19 Traditionell wird aber auch eine Anwendung bei Harnwegsbeschwerden beschrieben. Diskutiert werden unter anderem antibakterielle, antioxidative, entzündungshemmende und harntreibende Effekte.20

Liebstöckelwurzel: Durchspülung der Harnwege

Beim Liebstöckel werden Wurzelstock und Wurzeln medizinisch verwendet, die unter anderem ätherisches Öl mit Alkylphthaliden sowie Cumarine, Polyacetylene und Phenolcarbonsäuren enthalten.21

In der Pflanzenheilkunde wird Liebstöckelwurzel zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege genutzt.21 Dadurch kann der natürliche Abtransport von Keimen unterstützt werden.

* Canephron® ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege.

 

Quellen:

1. Wagenlehner FM, Abramov-Sommariva D, Höller M, Steindl H, Naber KG. Non-Antibiotic Herbal Therapy (BNO 1045) versus Antibiotic Therapy (Fosfomycin Trometamol) for the Treatment of Acute Lower Uncomplicated Urinary Tract Infections in Women: A Double-Blind, Parallel-Group, Randomized, Multicentre, Non-Inferiority Phase III Trial. Urologia Internationalis. 2018 Oct;101(3):327-336. doi: 10.1159/000493368. PMID: 30231252; PMCID: PMC6262678. 

2. Höller M, Steindl H, Abramov-Sommariva D, Wagenlehner F, Naber KG, Kostev K. Treatment of Urinary Tract Infections with Canephron® in Germany: A Retrospective Database Analysis. Antibiotics (Basel). 2021 Jun 9;10(6):685. doi: 10.3390/antibiotics10060685. PMID: 34201264; PMCID: PMC8226679.

3. Sabadash M, Shulyak A. Canephron® N in the treatment of recurrent cystitis in women of child-bearing age: a randomised controlled study. Clinical Phytoscience. 2017 Apr 11;3:9. doi: 10.1186/s40816-017-0046-7.

4. Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (Hrsg.): S3 Leitlinie: Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei Erwachsenen – Aktualisierung 2024. AWMF Registernummer: 043/044.

5. Europäische Gesellschaft für Urologie. EAU Guidelines on Urological Infections. Stand: 2026.

6. Kurotschka PK, Gágyor I, Ebell MH. Acute Uncomplicated UTIs in Adults: Rapid Evidence Review. American Family Physician. 2024;109(2):167–174.

7. Gemeint sind leichte Beschwerden wie Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen und Krämpfe im Unterleib wie sie typischerweise im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege auftreten.

8. Antientzündliche Eigenschaften von Canephron® wurden im experimentellen Testmodell und antientzündliche und schmerzlindernde Eigenschaften im lebenden Organismus nachgewiesen.

9. Krampflösende Eigenschaften von Canephron® wurden im experimentellen Testmodell an Blasenstreifen des Menschen belegt.

10. Adhäsionsvermindernde Eigenschaften von Canephron® wurden im experimentellen Testmodell nachgewiesen. Die Anheftung von Bakterien an die Blasenschleimhaut wird vermindert und dadurch die Ausspülung der Bakterien unterstützt.

11. Nausch B, Pace S, Pein H, Koeberle A, Rossi A, Künstle G, Werz O. The standardized herbal combination BNO 2103 contained in Canephron® N alleviates inflammatory pain in experimental cystitis and prostatitis. Phytomedicine. 2019 Jul;60:152987. doi: 10.1016/j.phymed.2019.152987. PMID: 31257118.

12. C. Brenneis, G. Künstle und J. Haunschild, “Spasmolytic activity of Canephron® N on the contractility of isolated urinary bladder”, in Poster. 13th International Congress Ethnopharmacology, 2012.

13. Butler DSC, Wagenlehner F, Höller M, Abramov-Sommariva D, Steindl H, Naber KG. Phytotherapy (BNO 1045) of Acute Lower Uncomplicated Urinary Tract Infection in Women Normalizes Local Host Responses. Urologia Internationalis. 2023;107(8):778–784. doi: 10.1159/000531206.

14. G. Künstle, C. Brenneis und J. Haunschild, “Efficacy of Canephron® N against bacterial adhesion, inflammation and bladder hyperactivity”, in EAU -Conference Paper 671, 2013.

15. Nausch B, Bittner CB, Höller M, Abramov-Sommariva D, Hiergeist A, Gessner A. Contribution of Symptomatic, Herbal Treatment Options to Antibiotic Stewardship and Microbiotic Health. Antibiotics (Basel). 2022 Sep 29;11(10):1331. doi: 10.3390/antibiotics11101331. PMID: 36289988; PMCID: PMC9598931.

16. Kooperation Phytopharmaka. Rosmarin. https://arzneipflanzenlexikon.info/rosmarin.php (aufgerufen am 29.05.26).

17. Guan H, Luo W, Bao B, Cao Y, Cheng F, Yu S, Fan Q, Zhang L, Wu Q, Shan M. A Comprehensive Review of Rosmarinic Acid: From Phytochemistry to Pharmacology and Its New Insight. Molecules. 2022 May 20;27(10):3292. doi: 10.3390/molecules27103292. PMID: 35630768; PMCID: PMC9143754.

18. Husein N, Laban NA, Owais DT. Exploring the antimicrobial potential of Rosmarinus officinalis against urinary tract infection isolates in Amman, Jordan. Iran J Microbiol. 2025 Jun;17(3):460-469. doi: 10.18502/ijm.v17i3.18829. PMID: 40612734; PMCID: PMC12218879.

19. Kooperation Phytopharmaka. Tausendgüldenkraut. https://arzneipflanzenlexikon.info/tausendgueldenkraut.php (aufgerufen am 29.05.26).

20. El Menyiy N, Guaouguaou FE, El Baaboua A, El Omari N, Bouyahya A. Phytochemical properties, biological activities and medicinal use of Centaurium erythraea Rafn. Journal of Ethnopharmacology. 2021 Aug 10;276:114171. doi: 10.1016/j.jep.2021.114171. PMID: 34029638.

21. Kooperation Phytopharmaka. Liebstöckel. https://arzneipflanzenlexikon.info/liebstoeckel.php (aufgerufen am 29.05.26).

 

Autor/-in unseres Artikels
Dr. med. Jörg Zorn, Medizinjournalist
Dr. med. Jörg Zorn
Medizinjournalist
Studium:
  • Universitätsklinik Marburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
Berufliche Stationen:
  • Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag
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Medizinische Prüfung des Artikels
Dr. med. Monika Steiner, Medizinjournalistin
Medizinisch geprüft von
Dr. med. Monika Steiner
Medizinjournalistin
Studium:
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
Berufliche Stationen:
  • Leitung Medizin-Online / Chefredakteurin Springer Nature
  • Medizinische Gutachterin für ärztliche CME-Fortbildung
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