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Aktualisiert am 07.09.2022

Pflanzliche Arzneimittel bei Blasenentzündung

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Lesedauer: 3 Minuten

Wirksame und gut verträgliche pflanzliche Mittel

Pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) haben sich bei der Behandlung von Blasenentzündungen bewährt, und die Wirksamkeit pflanzlicher Mittel ist inzwischen gut belegt. Das Ziel der Therapie einer Harnwegsinfektion ist, Ursache und Symptome dieser bakteriellen Erkrankung zu beseitigen.

Welche Wirkungen sollten Arzneimittel gegen Harnwegsinfektionen also aufweisen? Optimalerweise wird durch das Arzneimittel die Entzündung gehemmt, Krämpfe werden gelöst und die Schmerzen gelindert. Schließlich sollte noch das Anhaften und Eindringen der Bakterien in die Blasenwand verringert werden. Die die Infektion verursachenden Erreger können dann über den Harn ausgespült werden.
 
Eine Therapie mit einem pflanzlichen Arzneimittel sollte die unangenehmen Symptome einer Blasenentzündung umfassend behandeln.
Kombinierte pflanzliche Arzneimittel mit antientzündlicher, schmerzlindernder, krampflösender und antiadhäsiver Wirkung sind also besonders gut für die Therapie von Blasenentzündungen geeignet.

Welche pflanzlichen Arzneimittel (Phytopharmaka) gibt es zur Behandlung von Harnwegsinfektionen?

Es gibt eine Vielzahl an Medikamenten gegen Harnwegsinfekte. Zur Linderung der akuten Beschwerden einer Blasenentzündung werden manchmal chemisch-synthetische Arzneimittel, wie krampflösende Medikamente (sog. Spasmolytika) oder antientzündliche Schmerzmittel, empfohlen. Neben diesen synthetischen Wirkstoffen werden aber auch pflanzliche Mittel (sog. Phytopharmaka) als Alternativen eingesetzt.

Für ein pflanzliches Mittel werden Wirkstoffe entweder aus pulverisierten getrockneten Pflanzenteilen (Droge) oder durch Extraktion (Extrakt) gewonnen. Pflanzliche Arzneimittel enthalten ein komplexes Stoffgemisch aus sekundären Pflanzenstoffen wie z. B. ätherischen Ölen, Bitterstoffen, Schleimstoffen, Vitaminen und vielem mehr.

Goldrutenkraut, Rosmarinblätter oder Katzenbartblätter beispielsweise vereinen sowohl krampflösende als auch antientzündliche Wirkungen.

Treten Blasenentzündungen wiederholt auf, so ist es durchaus sinnvoll, die wiederkehrenden Blasenentzündungen mit einem antibakteriell bzw. antiadhäsiv wirkenden pflanzlichen Arzneimittel zu behandeln. Harntreibende Wirkstoffe können das Ausspülen der Bakterien aus dem Harntrakt dabei unterstützen und somit das Risiko wiederkehrender Infektionen senken.

Da es sich bei der Blasenentzündung um eine bakterielle Infektion handelt, werden typischerweise auch antibakteriell wirkende Pflanzen(teile) eingesetzt; wie beispielsweise Bärentraubenblätter, Meerrettichwurzel und Kapuzinerkraut. Als harntreibende Pflanzen(teile) gelten zum Beispiel die Blätter von Brennnessel und Birke. Auch Schachtelhalmkraut, Tausendgüldenkraut, Wacholderbeeren und Liebstöckelwurzel sind für ihre durchspülende Wirkung bekannt. Sind Wirkstoffe dieser Pflanzen im Arzneimittel enthalten, können die Bakterien dadurch ausgespült werden.

 

Viele Bakterien „wehren“ sich allerdings gegen das Ausspülen aus der Blase: Sie heften sich an der Blasenschleimhaut fest. Auch hier weiß die Pflanzenwelt Rat: Es gibt Pflanzen, die mit dem sogenannten Lotus-Effekt auf die Blasenschleimhaut wirken. Die Bakterien können daher nicht mehr an der Blasenschleimhaut haften und werden durch die Therapie ausgespült. Ein solcher Lotus-Effekt wird der Cranberry und seiner Schwester, der Blaubeere, nachgesagt. Cranberry-, Heidelbeer-/Blaubeer- oder Preiselbeer-Saft soll das Anhaften von Bakterien verhindern. Die beerenstarke Wirkung dieses Mittels gegen Blasenentzündung ist jedoch wissenschaftlich umstritten.

Pflanzenkombinationen in Arzneimitteln

Optimalerweise werden bei pflanzlichen Arzneimitteln zur Behandlung von Blasenentzündungen unterschiedlich wirkende Pflanzen miteinander kombiniert. Die Wirkstoffe ergänzen sich im pflanzlichen Medikament dann sinnvoll in ihrer Wirksamkeit. Bewährt in der Behandlung von Blasenentzündungen* hat sich hier die Kombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel wie sie im Arzneimittel Canephron® Uno enthalten ist. Die Kombination in diesem pflanzlichen Mittel lindert effektiv und umfassend die Symtpome einer Harnwegsinfektion.

Mehr zur Wirkung von Canephron® Uno lesen Sie hier: Canephron®.

Pflanzliche Mittel bei Harnwegsinfektion – die Vorteile

  • wirksame und schonende Therapie-Alternative
  • ermöglichen, gerade bei frühzeitiger Einnahme, eine unkomplizierte Blasenentzündung ohne Antibiotika zu behandeln
  • kein Risiko einer Resistenzentwicklung wie bei Antibiotika
  • intelligent kombinierte Arzneipflanzen, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung ergänzen
  • Kombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel in Praxis und Klinik zur Behandlung eines Harnwegsinfekts bewährt
  • breites Wirkspektrum, das alle Behandlungsziele bei einem Harnwegsinfekt abdeckt
  • weitere Medikamente zur Unterstützung wie z.B. Schmerztabletten müssen nicht eingenommen werden

Was Sie bei der Therapie und bei der Anwendung von pflanzlichen Arzneimitteln sonst noch beachten sollten und wann ein Arztbesuch unvermeidbar ist, finden sie hier: Wann zum Arzt?

*Canephron® ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege.


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