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Aktualisiert am 02.09.2022

Antibiotika bei Blasenentzündung

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Lesedauer: 5 Minuten

Antibiotika in der Behandlung von Harnwegsinfektionen

Eine Blasenentzündung - auch Harnwegsinfektion oder Zystitis genannt - ist sehr unangenehm und häufig sehr schmerzhaft für die Betroffenen. Die Symptome äußern sich zumeist mit dem typischen Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang, sowie Krämpfen im Unterleib.

Eine Blasenentzündung entsteht zumeist dann, wenn Keime wie Escherichia coli (E. coli) von außen in die Blase gelangen. Besonders Frauen kennen diesen unangenehmen Symptomkomplex leider gut. Das liegt vor allem daran, dass bei Frauen die Harnröhre im Vergleich zu Männern deutlich kürzer ist. Damit fällt es den Erregern leichter, die kurze Distanz der weiblichen Harnröhre zurück zu legen und in die Blase aufzusteigen. Dort angekommen haften sich die Keime an die Blasenwand an und führen zu einer Entzündung - es kommt zu den typischen Symptomen der Blasenentzündung. Sie gehört zu den häufigsten bakteriellen Infektionen bei Frauen.

Die allermeisten akuten Harnwegsinfektionen sind unkompliziert und lassen sich gut behandeln. Für die Behandlung gibt es verschiedene Medikamente. Die Behandlungsleitlinie (S3-Leitlinie) für Ärzte nennt hierfür den Einsatz von Antibiotika als Mittel der ersten Wahl.

Antibiotika töten die eingedrungenen Keime, was dann meistens dazu führt, dass die Infektion zurückgeht und die unangenehmen Symptome nachlassen. Zur Behandlung stehen dem Arzt hierfür unterschiedliche Wirkstoffe (z.B. Fosfomycin, Nitrofurantoin und andere) zur Verfügung.

Achtung: Resistenzen!

Antibiotika sind wichtige Medikamente und können bei schweren Infektionen lebensrettend sein. Allerdings ist ihr Einsatz kritisch abzuwägen, denn ein unbedachter Einsatz kann unerwünschte Folgen nach sich ziehen. Bei häufigem Einsatz können Erreger Resistenzen entwickeln. Das heißt, die Erreger entwickeln Abwehrmechanismen wodurch bestimmte Antibiotika gegen sie unwirksam werden. Aus diesem Grund ist ein überlegter Einsatz so wichtig. So kommentiert zum Beispiel auch die AOK: »Je sorgloser sie verordnet werden, desto resistenter werden Bakterien gegen Antibiotika«.¹

Hinzu kommt, dass der Einsatz von Antibiotika auch mit Nebenwirkungen verbunden ist. Besonders die sogenannten Breitspektrum-Antibiotika, welche gegen viele verschiedene Bakterien wirken, zerstören auch nützliche Bakterien, wie sie beispielsweise im Darm oder der Vaginalflora vorkommen. Die Darm- bzw. Vaginalflora kann durch Antibiotikaeinnahme aus dem Gleichgewicht geraten. Dies wiederum kann zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Übelkeit aber auch zu Pilzinfektionen führen.

Tatsächlich findet daher bei Ärzten verstärkt ein Umdenken statt, wenn es um den Einsatz von Antibiotika geht. Bei der Behandlung akuter, unkomplizierter Blasenentzündung rücken verstärkt alternative Behandlungsmöglichkeiten in den Fokus. Dies zeigt sich auch in der aktuellen Version der Behandlungsleitlinie. Diese besagt, dass bei Patientinnen mit leichten bis mittelgradigen Beschwerden auch eine symptomatische Therapie in Erwägung gezogen werden kann. Im Vordergrund steht dabei die Linderung der unangenehmen Symptomatik einer Blasenentzündung. Insbesondere Heilpflanzen stellen eine wirksame Option dar, da sie einen wichtigen Beitrag bei der symptomatischen Therapie leisten. Dies entspricht auch dem Wunsch vieler Frauen, die bewusst auf ein Antibiotikum verzichten wollen. Bei der Wahl der geeigneten Therapie ist der Dialog zwischen Patientin und dem behandelnden Arzt sehr wichtig. Im gemeinsamen Gespräch erörtert man so die optimale Behandlungsmöglichkeit im Einzelfall.

Häufige Infektionen?

Neben der „akuten Blasenentzündung“ gibt es die wiederkehrende Blasenentzündungen. Diese gehen mit einem hohen Leidensdruck für die Betroffenen einher. Oft ist ein Harnwegsinfekt gerade ausgeheilt, da bahnt sich bereits der nächste an. Manche Frauen leiden bis zu 2 oder 3 Mal pro Jahr an „wiederkehrenden Blasenentzündungen“.

Auch gibt es die sogenannte „interstitielle Zystitis“, die, ohne dass Bakterien im Urin nachgewiesen werden können, starke andauernde Schmerzen verursacht.

Die Behandlung „chronischer Blasenentzündungen“ stellt eine Herausforderung dar. Oft nehmen die Patientinnen deshalb mehrmals pro Jahr Antibiotika ein. Durch diese häufige Einnahme wird die Resistenzbildung der Erreger begünstigt. So kann es dann passieren, dass das erneut eingenommene Antibiotikum bei der nächsten Blasenentzündung nicht mehr wirken kann, da die Bakterien bereits resistent geworden sind.

Mehr dazu lesen Sie hier: Chronische Blasenentzündung

Die häufige Einnahme von Antibiotika birgt auch das Risiko einer sogenannten Mikrobiom-Verschiebung. Viele Körperoberflächen sind durch „gute Bakterien“ besiedelt und bilden so ein Mikrobiom. Ein Mikrobiom findet sich beispielsweise auf der Haut, im Darm, aber auch in der Blase. Werden durch ein Breitband-Antibiotikum auch die „guten Bakterien“ des Mikrobioms mit abgetötet, bietet sich nun Platz für neue und eventuell gefährliche Erreger. Man spricht dann von der Verschiebung des Mikrobioms. Das wiederum führt zu Nebenwirkungen wie Durchfall (Darm), oder der Besiedlung durch einen Pilz (Scheide) oder weiteren unangenehmen Nebenwirkungen.

Der Wunsch nach therapeutischen Alternativen ist hoch! Tatsächlich fand eine Umfrage heraus, dass sich 60 % der betroffenen Frauen bei gleichwertiger Therapie vorstellen können auf ein Antibiotikum zu verzichten².

Was ist von D-Mannose, Schmerzmitteln, homöopathischen Mitteln und pflanzlichen Präparaten zu halten? Die gute Nachricht ist, dass es pflanzliche Therapiemöglichkeiten gibt, die einem Antibiotikum nicht unterlegen sind³.

Bestimmte pflanzliche Arzneimittel spielen auch in der Nachsorge einer Blasenentzündung eine wichtige Rolle. Bei längerer Einnahme können sie die Häufigkeit erneuter Blasenentzündungen verringern.

Heilpflanzen oder Antibiotika bei Blasenentzündung?

Sind Antibiotika immer nötig? Nein! Bestimmte pflanzliche Arzneimittel können zur symptomatischen Behandlung akuter, unkomplizierter Blasenentzündung eingesetzt werden.

Bewährt hat sich die pflanzliche Dreierkombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel, wie sie in Canephron® Uno enthalten ist. Eine aktuelle Studie mit über 600 Teilnehmerinnen konnte eindrücklich die Wirksamkeit von Canephron® bei der Behandlung akuter, unkomplizierter Blasenentzündungen belegen.³,⁴ Canephron® Uno überzeugt nicht nur durch seine klinisch belegte Wirksamkeit, sondern behandelt mit seiner 4-fach Wirkung den Symptomkomplex einer Blasenentzündung* auch umfassend. Canephron® Uno wirkt schmerzlindernd⁵,⁶ krampflösend⁵,⁷, bakterienausspülend⁸ und entzündungshemmend⁵,⁶. Bei frühzeitiger Einnahme kann so gegebenenfalls auch die Einnahme eines Antibiotikums vermieden werden, was dem Wunsch vieler Patientinnen entgegenkommt.  

Mehr zur Wirkung von Canephron® Uno lesen Sie hier: Canephron®.

Was ist die richtige Wahl bei Blasenentzündung? Manchmal ist eine antibiotische Therapie nicht zu vermeiden. Patienten mit komplizierenden Faktoren wie chronischen Grunderkrankungen sollten immer zuerst einen Arzt konsultieren, der dann im Patientengespräch eine Therapieentscheidung trifft. Auch bei anhaltenden Beschwerden länger als drei Tage oder einer Verschlechterung des Zustandes zum Beispiel mit Blut im Urin oder Fieber sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Durch den behandelnden Arzt sollten Pro und Contra einer Antibiotika-Einnahme stets für den Einzelfall abgewogen werden.

Sollte der Arzt Ihnen eine Antibiotika-Therapie verordnen ist Folgendes besonders wichtig:

  • Halten Sie unbedingt die Dauer der Verordnung ein!
  • Nehmen Sie das Medikament so lange ein, wie vom Arzt verordnet, auch wenn sich die Beschwerden gebessert haben.
  • Nehmen Sie nicht weniger ein als die empfohlene Dosis.
  • Sollten Sie das Medikament nicht vertragen oder den Eindruck haben, dass keine Besserung eintritt, kontaktieren Sie unbedingt Ihren Arzt.

 

Gut zu wissen, dass aber in den meisten Fällen eine unkomplizierte Blasenentzündung ohne Komplikationen verläuft und eine symptomatische Therapie - zum Beispiel mit dem pflanzlichen Arzneimittel Canephron® Uno - möglich ist.⁹

Zur unterstützenden Behandlung ist es außerdem wichtig, dass Sie auf eine ausreichende Trinkmenge achten. Ca. 2-3 Liter Flüssigkeitszufuhr am Tag helfen dabei, die eingedrungenen Bakterien auszuspülen. Am besten eignen sich Wasser oder auch ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Auch ein warmes Bad kann sehr wohltuend sein.

Sollten sie öfters unter Blasenentzündungen leiden, kann es zudem hilfreich sein, Canephron® Uno in die Hausapotheke aufzunehmen, damit Sie gleich bei den ersten Anzeichen etwas Wirksames zur Hand haben.

*Canephron® ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege.
¹ www.aok-bv.de/presse/pressemitteilungen/2020/index_23897.html
² YouGov-Umfrage für Bionorica SE, 123 Canephron®-Verwender, Juli 2018.
³ Wagenlehner et al. Urol Int. 2018; 101(3):327-336.doi:10.1159/000493368.
⁴ Die Studie wurde mit Canephron® N Dragees durchgeführt. Die eingenommene Wirkstoffmenge pro Tag von Canephron® N Dragees und Canephron® Uno ist äquivalent.
⁵ Gemeint sind leichte Beschwerden wie Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen und Krämpfe im Unterleib wie sie typischerweise im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege auftreten.
⁶ Antientzündliche Eigenschaften von Canephron® wurden im experimentellen Testmodell und antientzündliche und schmerzlindernde Eigenschaften im lebenden Organismus nachgewiesen.
⁷ Krampflösende Eigenschaften von Canephron® wurden im experimentellen Testmodell an Blasenstreifen des Menschen belegt.
⁸ Adhäsionsvermindernde Eigenschaften von Canephron® wurden im experimentellen Testmodell nachgewiesen. Die Anheftung von Bakterien an die Blasenschleimhaut wird vermindert und dadurch die Ausspülung der Bakterien unterstützt.
⁹ Christiaens, T C M et al. Br J Gen Pract. 2002; 52(482):729-34.


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