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Blasenentzün­dungen durch Hormon­veränderungen

Aktualisiert am 01.04.2022

Lesedauer: 1 Minute

Hormonveränderungen begünstigen Blaseninfekt

Phasen hormoneller Umstellungen führen besonders häufig zu Blasenentzündungen. Die Pubertät, Wechseljahre, Schwangerschaft oder die Zeit vor der Menstruation sind Beispiele dafür.

In bestimmten hormonellen Phasen, beispielsweise vor der Menstruation oder in den Wechseljahren besteht ein hormonelles Ungleichgewicht. Die Schleimhäute sind dünner, die Scheidenflora verändert. Bakterien können sich so besser ansiedeln und in die Blase aufsteigen. Hier erfahren Sie mehr zum weiblichen Zyklus und seinem empfindlichen Hormongleichgewicht: weiblicher Zyklus.

Auch Restharnbildung in der Blase, eine Gebärmuttersenkung oder eine vorangeschrittene Schwangerschaft führen dazu, dass Bakterien nicht vollständig ausgespült werden und somit Infektionen verursachen können.

Gynäkologische Abklärung sinnvoll

Treten häufige Blasenentzündungen durch Hormonveränderungen auf, sollte auch der Gynäkologe in die Therapie einbezogen werden. Einer Blasenentzündung in den Wechseljahren kann durch eine vaginale Hormontherapie vorgebeugt werden. Bei jüngeren Frauen kann hingegen ein Wechsel des Kontrazeptivums („Pille“) das Auftreten von Blasenentzündungen minimieren. Lesen Sie hier mehr zum Thema „Hormonelle Kontrazeptiva“ und ihren Einfluss auf den weiblichen Körper.

In allen Fällen sollte auch die Vaginalschleimhaut auf eine mögliche Infektion untersucht werden. Sie kann das Auftreten von Blasenentzündungen ebenfalls fördern.

Tritt ein Harnwegsinfekt in der Schwangerschaft auf, bedarf es in jedem Fall einer ärztlichen Behandlung. Die Gefahr einer Frühgeburt kann dadurch reduziert werden.

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