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Tausend­güldenkraut

Aktualisiert am 11.04.2022

Das echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) ist eine bis zu 50 cm hohe Blütenpflanze mit geraden, vierkantigen, robusten Stängeln, an denen kreuzgegenständig Laubblätter wachsen. Die zarten, meist rosafarbigen, fünfteiligen Einzelblüten stehen in einem Blütenstand zusammen. Nur wenn die Sonne scheint öffnet das Tausendgüldenkraut seine rosaroten, zarten Blüten. Ein hübsches Schauspiel – doch für die Bionorica sind besonders die pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoffe des Enziangewächses interessant. Dank des hohen Gehalts an Bitterstoffen zählt Tausendgüldenkraut zu den typischen Bitterpflanzen.

Mit dem deutschen Namen Tausendgüldenkraut wird auf den gleichsam mit Gold kaum zu bezahlenden Heilwert der Pflanze hingedeutet. Wobei ‚centum aurei’ [lat. „centum“ (hundert) und „aureus“ (golden)] eigentlich nur hundert Goldstücke waren. Deshalb hieß die Pflanze zunächst Hundertguldenkraut, später wurde sie dann übertreibend zu Tausendgüldenkraut umbenannt.

Tausendgüldenkraut ist in fast ganz Europa heimisch und verbreitet. In Deutschland stehen alle Tausendgüldenkrautarten gemäß Bundesartenschutzverordnung unter Naturschutz beziehungsweise Artenschutz. Wildwachsende Vorkommen dürfen deshalb nicht gepflückt oder beschädigt werden.

Das Tausendgüldenkraut wurde traditionell meistens als Magenheilmittel und zur Anregung des Gallenflusses verwendet, aber auch gegen Fieber, als Wurmmittel und in verschiedenen Kulturkreisen bei Erkrankungen des Harntrakts eingesetzt.

Tausendgüldenkraut ist zudem einer von drei Bestandteilen der Canephron® Präparate.

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