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D-Mannose bei Blasenentzündung

Lesedauer: 5 Minuten

Was ist D-Mannose und welche Rolle spielt sie bei Blasenentzündungen?

Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen wird mitunter auch der Wirkstoff D-Mannose zur Vorbeugung empfohlen. D-Mannose, gelegentlich auch nur Mannose genannt, ist ein natürlich vorkommender Einfachzucker. Er ist mit der allseits bekannten Glucose verwandt und wird auch aus ihr hergestellt.

Die Idee dahinter: Zu den Eigenschaften von Mannose zählt, dass der Zucker an Bakterien bindet. Damit könnte er die Anhaftung von Bakterien an die Blasenschleimhaut und infolgedessen auch eine Blasenentzündung verhindern.

Anheftung von Bakterien soll verhindert werden

Auslöser für eine akute Blasenentzündung sind in der Regel aus dem Darm stammende E.coli-Bakterien. Unter bestimmten Umständen (geschwächtes Immunsystem, falsche Hygiene, Hormonveränderungen, Harnabflussstörungen etc.) können diese Bakterien leicht über die Harnröhre in die Blase gelangen und auf diese Weise eine Harnwegsinfektion verursachen.
Um allerdings im Harntrakt aufzusteigen zu können, bilden E.coli-Bakterien an ihrer Oberfläche ein ganz bestimmtes Eiweiß, das sogenannte FimH-Protein. Diese Eiweißstruktur sorgt dafür, dass sich die Bakterien an der Schleimhaut anheften und sich wie ein Raupenfahrzeug entlang des Harntrakts bis hin zur Blase fortbewegen. Dort angekommen können die Bakterien wiederum überall an der Blasenschleimhaut andocken und so eine Entzündung hervorrufen.

Und genau hier soll die D-Mannose einsetzen. Indem der Zucker an das Oberflächeneiweiß FimH anbindet, blockiert er die E.coli-Bakterien, so die Annahme. Die so ummantelten Einzeller sind dann nicht mehr in der Lage sich an der Blasenschleimhaut festzuhalten und können beim nächsten Toilettengang als „Zucker-Bakterien-Komplexe“ mit dem Urin ausgeschieden werden.

Einnahme und Verstoffwechselung

D-Mannose steht in folgenden Darreichungsformen zur Verfügung: als Pulver, als Granulat, seltener auch als Kapsel oder in Tablettenform. Der Zucker wird meist einmal täglich mit Flüssigkeit eingenommen.

D-Mannose ist nicht verschreibungspflichtig, nicht apothekenpflichtig und schmeckt leicht süßlich.

Nachteile von D-Mannose als Pulver und Granulat

  • muss erst angerührt und mit Flüssigkeit getrunken werden
  • unpraktischer für unterwegs
  • schlechter dosierbar

D-Mannose wird wenig verstoffwechselt. Bei der Einnahme mit anderen Arzneimitteln sollten die ggf. erforderlichen zeitlichen Abstände berücksichtigt werden.

Wirksamkeit von D-Mannose

In Fachkreisen wird die Wirksamkeit von D-Mannose kontrovers diskutiert. Es gibt zwar mittlerweile Studien zum Einsatz von D-Mannose, jedoch werden diese Studien hinsichtlich ihrer objektiven Verwertbarkeit zum Teil kritisch bewertet.

Laut einer Studie soll D-Mannose bei Frauen mit wiederkehrenden Harnwegsinfekten ähnlich wirksam sein wie eine Langzeitprophylaxe über sechs Monate mit dem Antibiotikum Nitrofurantoin – ohne das Risiko einer Resistenzbildung bei den Bakterien.¹

Dieser Untersuchung wurden allerdings u. a. methodische Schwächen vorgeworfen², so dass die Ergebnisse mit Vorsicht betrachtet werden müssen.

Was sollte man beachten, wenn man D-Mannose zur Prophylaxe von Blasenentzündungen einnehmen möchte?

  • Der Wirkstoff D-Mannose ist nicht apothekenpflichtig (als Nahrungsergänzungsmittel unterliegt er zudem wenig Kontrollen).
  • D-Mannose hat lediglich eine „Einfach-Wirkung“ – es sorgt für eine Ausspülung der Bakterien. Es besitzt keine zusätzlichen krampflösenden, entzündungshemmenden oder schmerzlösenden Eigenschaften, die für die Behandlung der unangenehmen Symptome einer Blasenentzündung besonders wichtig sind.
  • Bei D-Mannose handelt es sich nicht um ein Akutpräparat – die Einnahme muss in der Regel langfristig erfolgen.
  • Die Studienlage zur Wirksamkeit von Mannose ist momentan als unzureichend einzustufen.

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Bewährte Alternative, die mehr kann als nur Bakterien ausspülen

Einen bakterienausspülenden Effekt, wie er D-Mannose zugesprochen wird, haben übrigens auch pflanzliche Arzneimittel. Das sehr gut verträgliche Canephron® Uno mit der Pflanzenkombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel hat sich in der Therapie akuter, unkomplizierter Blasenentzündungen* bewährt.

Umfassende Symptombehandlung dank 4-fach Wirkung: Canephron® Uno wirkt bakterienausspülend³ und zusätzlich schmerzlindernd⁴,⁵, krampflösend⁴,⁶ und entzündungshemmend⁴,⁵.

Es dient u. a. der unterstützenden Behandlung bei leichten Beschwerden (Brennen beim Wasserlassen, verstärkter Harndrang, Schmerzen und Krämpfe im Unterleib), wie sie typischerweise im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege auftreten.

Canephron® Uno ist in der Apotheke erhältlich. Lassen Sie sich am besten in Ihrer Apotheke vor Ort beraten.

*Canephron® ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege.
1. Kranjcec B, et al. "D-mannose powder for prophylaxis of recurrent urinary tract infections in women: a randomized clinical trial." World J Urol. 2014;32(1):79-84.
2. Gesundheitsrechercheplattform „Medizin-transparent“ von Cochrane Österreich: www.medizin-transparent.at/mannose-blasenentzuendung/ (Zugriff am 24.08.21)
3.  Adhäsionsvermindernde Eigenschaften von Canephron® wurden im experimentellen Testmodell nachgewiesen. Die Anheftung von Bakterien an die Blasenschleimhaut wird vermindert und dadurch die Ausspülung der Bakterien unterstützt.
4. Gemeint sind leichte Beschwerden wie Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen und Krämpfe im Unterleib wie sie typischerweise im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege auftreten.
5. Antientzündliche Eigenschaften von Canephron® wurden im experimentellen Testmodell und antientzündliche und schmerzlindernde Eigenschaften im lebenden Organismus nachgewiesen.
6. Krampflösende Eigenschaften von Canephron® wurden im experimentellen Testmodell an Blasenstreifen des Menschen belegt.

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