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Antibiotika bei Blasenentzündung

Infektionen im Keim ersticken

Grundsätzlich kann man Blasenentzündungen erfolgreich behandeln. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. So ist es durch den Einsatz von verschreibungspflichtigen Antibiotika möglich, die entzündungsauslösenden Bakterien abzutöten. Dies führt meist zu einem Abklingen der Infektion und der damit verbundenen Beschwerden.

Dem Arzt stehen unterschiedliche, bei einer Blasenentzündung wirksame Antibiotika zur Auswahl. Welches Antibiotikum Sie gegen Ihre Blasenentzündung bekommen, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Haben Sie zuvor bereits Antibiotika eingenommen?
  • Sind Sie gegen bestimmte Antibiotika allergisch?
  • Sind Sie schwanger?

Vorsicht vor Resistenzen

Die Auswahl des Antibiotikums  hängt aber auch davon ab, welche Erreger hinter der Entzündung stecken. Leider sind inzwischen viele Erreger gegen bestimmte Wirkstoffe resistent – sie haben Abwehrmechanismen entwickelt. Das Antibiotikum kann nicht mehr wirken.

Halten Sie unbedingt die Dauer der Verordnung ein! Sollten Sie das Antibiotikum nicht vertragen oder den Eindruck haben, dass keine Besserung eintritt: Kontaktieren Sie unbedingt Ihren Arzt!

Antibiotika bekämpfen meist effektiv die Auslöser einer Blasenentzündung. Sie haben aber auch Nebenwirkungen. Oftmals setzen Ärzte sogenannte Breitspektrum-Antibiotika ein. Diese wirken gegen viele verschiedene Bakterienarten. Leider zerstören diese Breitspektrum-Antibiotika jedoch auch nützliche Bakterien, beispielsweise im Darm oder der Scheide. Die Darm- bzw. Vaginalflora gerät aus dem Gleichgewicht. Dies wiederum kann zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Übelkeit aber auch zu Pilzinfektionen führen. Durch diese Nebenwirkungen der Antibiotika setzen einige Patienten, ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt, das Antibiotikum vorzeitig ab.

Insbesondere bei wiederkehrenden Blasenentzündungen ist eine solche Vorgehensweise problematisch, denn sie werden häufig mit einer langfristigen niedrig dosierten Antibiotika-Therapie behandelt. Leider ist bei dieser Langzeit-Therapie die Therapie-Treue des Patienten stark reduziert. Untersuchungen zeigten: Bis zu 21 % der Patienten unterzogen sich nicht ihrer antibiotischen Behandlung. Besonders Patienten mit immer wiederkehrenden Blasenentzündungen wünschen sich deshalb eine gut verträgliche Therapieoption zur antibiotischen Standardtherapie.

Pflanzliche Arzneimittel sind hierfür besonders geeignet. Bestimmte pflanzliche Arzneimittel unterstützen die Antibiotika-Therapie. Sie führen so zu einer schnelleren Linderung der unangenehmen Beschwerden. Pflanzliche Arzneimittel spielen auch in der Nachsorge eines Infektes eine wichtige Rolle. Bei längerer Einnahme können sie die Häufigkeit erneuter Blasenentzündungen sogar verringern.

Pflichtangaben

PFLICHTANGABEN

Canephron® Uno • Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege; zur Durchspülung der Harnwege zur Verminderung der Ablagerung von Nierengrieß bei Erwachsenen. Canephron® N Dragees, Canephron® N Tropfen • Traditionell angewendet zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege; zur Durchspülung der Harnwege zur Verminderung der Ablagerung von Nierengrieß.

Hinweis: Canephron® Uno und Canephron® N sind traditionelle pflanzliche Arzneimittel, die ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert sind.

Canephron® N Tropfen enthalten 19 Vol.-% Alkohol.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

BIONORICA SE | 92308 Neumarkt    
Mitvertrieb: PLANTAMED Arzneimittel GmbH | 92308 Neumarkt

Stand: 01|18

Nur in der Apotheke erhältlich.


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