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Interstitielle Zystitis

Chronisches Blasenschmerzsyndrom

Die interstitielle Zystitis (IC) stellt sich wie eine zunächst akute, später chronisch wiederkehrende Blasenentzündung dar. Das wiederholte Fehlen von Bakterien im Urin lässt den Verlauf und die Therapie kompliziert erscheinen.

Die Symptome der interstitiellen Zystitis sind:

  • Brennender Blasenschmerz
  • Extremer Harndrang
  • Sehr häufiges Wasserlassen (in schlimmen Fällen bis zu 100-mal am Tag)

Auffällig bei den IC-Betroffenen ist der schwankende Verlauf der Erkrankung. Der genaue Entstehungsmechanismus der interstitiellen Zystitis ist bisher weitgehend unklar. Mögliche auslösende Faktoren könnten sein: Eine Veränderung der Durchlässigkeit der Blasenschleimhaut sowie im Urin enthaltene zellschädigende Substanzen. Man nimmt an, dass bei interstitieller Zystitis die Schutzschicht der Schleimhaut in der Blase durchlässiger ist als bei Nichtbetroffenen.

Urin enthält sehr viele aggressive Stoffe. Normalerweise ist die Blasenwand so konzipiert, dass der Körper durch die Blasenschleimhaut vom Urin geschützt ist. Wenn diese nun aber geschädigt ist, können Bestandteile aus dem Urin in tiefere Schichten der Blasenwand eindringen. Vor allem das im Urin enthaltende Kalium steht im Verdacht, das Gewebe zu reizen und in der Blasenwand Schwellungen auszulösen. Es kommt zu einer chronischen Entzündung. Was genau die Schäden an der Schleimhaut auslöst, ist bislang noch nicht bekannt.

Häufig leiden die Betroffenen zusätzlich unter Allergien und Autoimmunerkrankungen, wie z. B. rheumatische Erkrankungen oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Das Immunsystem erkennt irrtümlicherweise körpereigenes Gewebe als Fremdkörper, den es zu bekämpfen gilt. Entzündungsreaktionen und Schäden an den betroffenen Organen sind die Folge. Durch die Entzündungsreaktion an der Blasenschleimhaut haben aber auch Bakterien ein leichtes Spiel: Etwa 20 % der Patienten leiden zusätzlich unter einer begleitenden bakteriellen Blasenentzündung. Diese muss ebenfalls spezifisch behandelt werden. Eine vorbeugende Therapie, z. B. mit sinnvoll kombinierten pflanzlichen Arzneimitteln, ist hier sinnvoll, so dass das Risiko eines bakteriellen Infektes minimiert wird. 

Chronisch unterdiagnostiziert und unterversorgt

Die Diagnose der interstitiellen Zystitis ist eine Ausschlussdiagnose. Krankheiten mit ähnlichen und verwechselbaren Symptomen wie Blasentumoren, Tuberkulose der harnableitenden Wege, bakterielle Infekte, Reizblase oder Harnleitersteine müssen zunächst in einem oft zeitintensiven und mühevollen Diagnoseprozess ausgeschlossen werden. Nicht selten erhalten Betroffene deshalb erst nach vielen Leidensjahren die Diagnose interstitielle Zystitis.

Besteht der Verdacht auf eine interstitielle Zystitis, wird eine Blasenspiegelung vorgenommen, um die Diagnose zu erhärten. Die Blasenspiegelung zeigt in diesen Fällen Einrisse der Blasenschleimhaut mit Blutungen. Wird die Blase bei dieser Spiegelung durch eine Kochsalzlösung gedehnt, entstehen punktförmige Schleimhautblutungen. Sie sind typisch für interstitielle Zystitis.

Je nach Grad der Beschwerden und dem Verlauf der Erkrankung gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Therapiemöglichkeiten. Hier legt der behandelnde Arzt gemeinsam mit dem Patienten ein individuelles Therapieschema fest.

Pflichtangaben

PFLICHTANGABEN

Canephron® Uno • Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege. Canephron® N Dragees, Canephron® N Tropfen • Traditionell angewendet zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege.

Canephron® Uno, Canephron® N: Zur Durchspülung der Harnwege zur Verminderung der Ablagerung von Nierengrieß. 

Hinweis: Canephron® Uno und Canephron® N sind traditionelle pflanzliche Arzneimittel, die ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert sind.

Canephron® N Tropfen enthalten 19 Vol.-% Alkohol.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

BIONORICA SE | 92308 Neumarkt    
Mitvertrieb: PLANTAMED Arzneimittel GmbH | 92308 Neumarkt

Stand: 04|18

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